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Play
Strindberg
ist Friedrich Dürrenmatts Bearbeitung von August Strindbergs Klassiker
Totentanz, den der grosse schwedische Schriftsteller 1899,
kurz nach seinem fünfzigsten Geburtstag schrieb. Es war die Verarbeitung
seiner eigenen Geschichte, seines Umfeldes und des eigenen Lebens.
Aus der Position eines weisen Mannes geschrieben, der gleichzeitig
vor- und zurückschauen kann. Dürrenmatt sah Strindbergs Totentanz
1948 in Basel mit Maria Fein und Rudolf Foster. Er schrieb nachträglich:
Erinnerung an Schauspieler,
aber nicht an ein Stück. Dürrenmatts Play Strindberg entsteht 1968,
als er selbst Co-Direktor des Basler Theater ist. Das Stück von
Regisseur Erich Holliger auf den Spielplan gebracht erweist sich
aber im Laufe der Proben für Dürrenmatt als nicht bühnenkonform.
Er überarbeitet das Stück anhand einer Rohübersetzung in enger Teamarbeit
mit Regisseur und Schauspielern. Horst Christian Beckmann spielt
Edgar, Regine Lutz Alice und Klaus Höring spielt Kurt. Play Strindberg
wird am 8. Februar 1969 an der Basler Komödie mit grossem Erfolg
uraufgeführt. Die Inszenierung wird in der Folge vom ARD aufgezeichnet
um am 14. September des gleichen Jahres erstmals ausgestrahlt. In
den darauffolgenden Jahren spielt Play Strindberg an über
30 deutschsprachigen Bühnen und wird später in Genf, Brünn, New
York, Paris, London und Tokyo aufgeführt. Und 2004, sechsundreissig
Jahre später,
auch in Schaffhausen. Aus einer Ehetragödie hat Dürrenmatt eine
Komödie über die bürgerliche Tragödie der Ehe gemacht, brillant,
hinreissend und witzig und genauso wird Regisseur Damir Zizek
Play Strindberg inszenieren. Freuen sie sich auf wunderbare,
amüsante Theaterabende am
4. SHPEKTAKEL
am Kraftwerk Schaffhausen.
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