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Albert Einstein (* 14. März 1879 in Ulm; † 18. April 1955 in Princeton,
USA) war einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts. Als
Deutscher im Deutschen Reich geboren, wurde er 1901 Schweizer Bürger und
nahm nach seiner Auswanderung in die USA zusätzlich die US-amerikanische
Staatsangehörigkeit an. Einsteins Beiträge zur theoretischen Physik
veränderten maßgeblich das Weltbild der Physik. Sein Hauptwerk ist die
Relativitätstheorie, die er weitgehend im Alleingang formulierte, und
die das Verständnis von Raum und Zeit revolutionierte. Im Jahre 1905
erschien Einsteins Arbeit mit dem Titel Zur Elektrodynamik bewegter
Körper, deren Inhalt heute als spezielle Relativitätstheorie bezeichnet
wird. 1915 publizierte er die allgemeine Relativitätstheorie.
Sir Isaac Newton
(* 4. Januar 1643 in Woolsthorpe-by-Colsterworth in Lincolnshire; † 31.
März 1727 in London nach dem Gregorianischen Kalender; 25. Dezember 1642
- 20. März 1727 nach dem damals in England noch geltenden Julianischen
Kalender) war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom und
Philosoph. Außerdem beschäftigte er sich auf den Gebieten der Alchemie
und Theologie. In der Sprache seiner Zeit, die zwischen Physik und
Philosophie noch nicht scharf trennte, war Newton Philosoph. Sir Isaac
Newton ist der Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia
Mathematica (veröffentlicht am 5. Juli 1687), in der er die universelle
Gravitation und die Bewegungsgesetze beschrieb und damit den Grundstein
für die klassische Mechanik legte. Newton ist ebenso einer der Begründer
der Differenzialrechnung (einem Teilgebiet der Infinitesimalrechnung),
die er fast zeitgleich mit Gottfried Wilhelm Leibniz, aber unabhängig
von diesem und ohne Zusammenarbeit mit Leibniz entwickelte. Während
Newton vom physikalischen Prinzip der Momentangeschwindigkeit ausging,
versuchte Leibniz eine mathematische Beschreibung des geometrischen
Tangentenproblems zu finden. Aufgrund seiner Leistungen, vor allem auf
den Gebieten der Physik und Mathematik, gilt Sir Isaac Newton als einer
der größten Wissenschaftler aller Zeiten. Auch die Principia Mathematica
wird als eines der wichtigsten wissenschafftlichen Werke eingestuft.
Prof. Dr. Phil. Möbius August Ferdinand Mathematiker und Astronom
in Leibzig, wurde am 17.11.1790 in Schulpforta geboren.Er studierte von
1809 bis 1814 an der Universität Leibzig und promovierte an deren
Philosophischen Fakultät am 11.12.1814 und habilitierte sich 1815. Ab
1816 wurde Möbius zum Observator der Leibziger Universitätsstemwarte und
ausserordentlicher Professor der Astronomie an der Universität Leibzig
ernannt. 1844 wurde er zum ordentlichen Professor für höhere Mechanik
und Astronomie ernannt. Bis zur Schliessung der alten Stemwarte auf der
Pleissenburg 1861 war er deren Direktor. Möbius hatte mit seiner Frau,
Dorothea Christiane Juliane Rothe drei Kinder - ein Mädchen und zwei
Jungen. 1846 war Möbius Mitbegründer und seitdem Mitglied der
Königlichen Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leibzig. Die
wir in ihrer abgewandelten Form bei Einstein wiederfinden. Mit dem Namen
Möbius ist vor allem das Möbiusband verbunden. Massgeblich war er an der
Ausbildung der Gymnasiallehrer in Sachsen sowie an einer Neuorientierung
der Geometrie beteiligt. Er starb im Alter von 77 Jahren am 26.9.1868 in
Leibzig. |