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9. SHpektakel
Theaterensemble
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Bernd Rumpf
In der Rolle des Philipp Hotz
Seit Bernd Rumpf in den 60er Jahren
sein Elternhaus in Göttingen in Deutschland verliess,
um Schauspieler zu werden, ist er fast ständig in Bewegung
geblieben. Nach seiner Ausbildung in Essen folgten Theaterengagements
in Bad Hersfeld, Düsseldorf, Krefeld, Augsburg, Ulm,
bis ihn Harry Buckwitz 1974 ans Zürcher Schauspielhaus
holte. 1982 kündigte er dort, um für zwei Jahre
an das Theater für den Kanton Zürich zu gehen. Gleichzeitig
begann er Regie zu führen und liess sich erstmals
für einige Zeit in Hemishofen im Kanton Schaffhausen
nie- der. Mit der Gründung des reisenden Kleintheaters
Klappsitz begann seine Zeit als frei arbeitender Schau- spieler,
Sprecher und Regisseur. Zur Zeit pendelt er ständig zwischen
Zürich und Berlin und ist froh, in diesem Sommer das
idyllische Schaffhausen wieder zu geniessen. Dass dieses Idyll
mit dem Stichwort Wut verknüpft ist, scheint
ein Hinweis auf das Hin und Her und Auf und Ab eines Schauspielerlebens
zu sein.
» www.flammenmehr-proxauf.de
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Roswitha Dost
In der Rolle der Dorli, die Frau von Philipp Hotz
Im westfälischen Hemer im
Sauerland als Tochter einer Arbeiterfamilie geboren wollte
sie schon immer in die weite Welt.
Nach erstmal was Anständiges lernen, wurde
sie Industriekaufmann. Um sich ihr Studium als Schauspie-
lerin selbst zu verdienen siedelte sie nach Düsseldorf
über, arbeitete in einem Verlag, nahm Sprechtechnik-Unterricht
und machte den Abschluss vor der Bühnengenossenschaft.
Um noch ein Abschlußsemester auf einer richtigen
Schauspielschule zu machen siedelte zu Ihrem Bruder Bernd
Dost nach München. Über die Stadttheater Dortmund,
Augsburg (wichtig: dort lernte sie Ihren späteren Mann
Bernd Rumpf kennen!) und Ulm kam Sie ans Stadttheater Bern
und in die Schweiz. Als berühmteste Rolle spielte sie
dort erst in der Rampe dann als Stadttheater im Quartier
NUR KINDER, KÜCHE, KIRCHE von Fo/Rame. Lernte über
die noch existierende Kleintheaterszene in Bern alternatives
Theater kennen und lieben. Mit JACKE WIE HOSE trat sie zumersten
Mal am Kleintheaterfestival in der Schweiz auf und fiel dort
auf. Eine lange Schweizer Tournee schloss sich an. Gründete
mit Ihrem Mann Bernd Rumpf und Kurt Scheidegger 1985 das THEATER
KLAPPSITZ. Von Shirley in SHIRLEY VALENTINE oder die HEILIGE
JOHANNA DER EINBAUKÜCHE bis Gretchen in GRETCHEN, Seite
89ff. und das Schwein in STRATEGIE EINES SCHWEINS spielte
sie dort alle Hauptrollen. Dazwischen spielte sie immer wieder
am Stadttheater Bern und am Renaissancetheater Berlin. In
Luzern hatte sie einen großen Erfolg als Martha in WER
HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLFE? Am Theater für den Kanton
Zürich wurde sie die jüngste Alte Dame in Dürenmatts
DER BESUCH DER ALTEN DAME. Laut eigener Aussage kennt sie
durch ihre Tourneen die Schweiz besser als mancher Schweizer
Ich habe in fast jedem Theater, Kleintheater, Saal,
Sääli, Kneipli der Schweiz gespielt, gebt mir einen
Tisch , einen Stuhl und einen Zuschauer, mehr brauchts nicht.
Mit Damir Zizek verbindet sie eine Tonaufnahme die er vor
einigen Jahren als sie als Zarah Leander in einer Benefiz-
veranstaltung in Zürich auftrat gemacht hat und laut
Zizeks Aussage ein wunderbares Band geworden ist, ich
weiss aber nicht, wo ichs verräumt habe. Vielleicht
findet ers jetzt wo sie mit ihm zusammen im von ihr sehr geliebten
Schaffhausen mit Ihrem Mann arbeitet.
» www.agentur-matthies.de
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Sascha von Zambelly
In der Rolle des Wilfrid, der Liebhaber von Dorli und
Freund des Hauses
Sascha von Zambelly wurde in der
Tat am 16. April 1968 in Wien geboren, was bedeutet, dass
er beim Schreiben dieser Zeilen 41 Jahre alt, immer noch Widder,
und Österreicher ist; letzteres bereitet ihm fussballerische
Kopfschmerzen... . Stationen seines Schaffens in diesem Jahrtausend
waren und sind unter anderem Bonn, Bielefeld, Essen, Mannheim,
Freiburg, Oberhausen und Bochum. Privat denkt er manchmal
über einen Ford Mustang nach, meistens aber an dieses:
...die Natur hat dem Menschen als Ausgleich für
ihre Mühseligkeiten folgende Drei mitgegeben: die Hoffnung,
den Schlaf und das Lachen! Alle drei werden ausgiebigst
praktiziert... .
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Susanne Duntsch
In der Rolle der Clarissa, Wilfrids Frau und Dorlis Freundin
Susanne Duntsch ist gebürtige
Leipzigerin, und mag als solche durchaus Allerlei nur
nicht festgelegt werden! Und so ist es kaum verwunderlich,
dass sie einerseits bei RTL den Machos in der Sackgasse
den Verstand raubt, andererseits bei einem der grössten
deutschen Krimi-Event-Anbieter jenes (Rot-)Blondchen mimt,
des- sen Verstand komplett geraubt scheint... . Im Theater
wiederum ist sie zu Hause als Kleist´sche Eve und Shakespeare´s
Lady Anne, sich aber genauso im Boulevard wohlfühlend
und überzeugend.
Sie mag den alten Ford Mustang lieber als den Neuen. Dieses
Jahr ist sie das erste mal beim Shpektakel dabei wir
freuen uns sehr!!!
» www.crew-united.com
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Henry Brückel
In der Rolle des stellvertretenden Dienstmanns
Seit 20 Jahren begeisteter Laien
und Amateurschau- spieler, Gründer des Amateurtheaters
"LÜÜCHTE". Er übernahm unter anderem
Regie, spielte kleine und grössere Rollen bei den Lüüchten,
war Gastspieler bei der Theatergruppe Wirr-Warr aus Neuhausen
sowie beim SHpektakel in Schaffhausen. Als Vater im Kurzspielfim
"Auf Wiedersehen Genf" von Reto Stuber und als Feuerwehrmann
in dem Film "Das Unglück von Über- lingen"
von Till Endemann, konnte er "Filmluft" schnuppern.
Er ist 46 Jahre alt, glücklich verheiratet (also seine
Frau ist glücklich und er verheiratet), und hat zwei
13-jahrige Kinder (Samira & Ruben). Neben der Schauspielerei
geht er täglich zur Volksbank Jestetten, um sein Geld
zu verdienen. Und da er immer noch nicht ausgelastet ist,
ist er noch 1. Vorstand der I.G. Oldtimerfreunde Jestetten,
Kassier des Fördervereins des SV-Altenburg, Torwarttrainer
des SV-Altenburg, 1. Vorstand der Freien Wähler Jestetten/Altenburg
und Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Jestetten. An
Fasnacht ist er seit 13 Jahren der Suppenchasper beim Narrenverein
Jestetten. Am 6. Dezember kommt er jeweils als Nikolaus zu
den Kindern und den jungge- bliebenen Erwachsenen.
» www.luechte.de
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Nicole Knuth
Als die telegene Jumpfer im Videodialog
Als Enkelin von Gustav Knuth,
Tochter von Klaus Knuth und Hannelore Fischer, sowie Grossnichte
von O.W. Fischer, trägt sie die Bürde dynastischer
Prädisposition mit Wiener Charme und der Gelassenheit
der Goldküste. Hat sich im Spannungsfeld zwischen den
Familien- berufszweigen Bühnenkunst und Vereinte Nationen
für das, wie sie sagt, Kasperltum entschieden.
Hatte ihr erstes einschneidendes Kunsterlebnis in der Konfron-
tation mit dem Film An heiligen Wassern, einem
Walliser Heimatfilm mit einem Hamburger Matrosen und anderen
Fremden. Heimat bedeutet für sie, wo der Kaffee stimmt
und man aufs Wasser sieht. Es darf auch die Donau sein. Muss
aber nicht. Geboren ist Nicole Knuth in Zürich und wohnt
in Küsnacht am Zürichsee. In den späten 1980er
Jahren führte sie mehrer Jahre Regieassistenz am Zürcher
Schauspielhaus bei Hans Hollmann, Alfred Pfeifer und Margot
Gödrös. Es folgten mehrer Jahre als Mitglied der
Theatertruppe "Il Soggetto" und im Jahr 2000 der
Schritt zur freischaffenden Schauspielerin. Seit fünf
Jahren arbeitet sie erfolgreich mit Olga Tucek, als Duo Knuth
und Tucek, zusammen. Nicole Knuth überzeugte auch schon
in mehreren SHpektakel-Produktionen und ist bereits zum sechsten
Mal im Ensemble mit dabei.
» www.knuthundtucek.ch
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Damir iek
Intendant / Regisseur
Damir iek arbeitet
seit bald 25 Jahren als Kultur- schaffender. Stationen seiner
Laufbahn sind die Rote Fabrik, die Tonhalle, das Kongresshaus
und seit vier- zehn Jahre das Schauspielhaus Zürich.
Er arbeitete unter anderem mit Achim Benning, Reinhard Palm,
Christoph Marthaler, Frank Castorf und Stefan Pucher zusammen.
Seit 18 Jahren ist er Licht-Designer am Schaffhauser Jazzfestival.
Er hat diverse Theater- und Filmmusik gemacht und bereits
mehrere CD-Produk- tionen, als Musiker, Komponist, oder Produzent
reali- siert. Vor neun Jahren begründete er das SHPEKTAKEL
am Kraftwerk. Nach den Stücken Illuminatus
[2000], Hamlet [2002], Odysseus Akte XXXL
[2003], Play Strindberg [2004], Die Physiker
[2005], Der stumme Diener und Victoria Station
[2006], "DER FEIND" [2007], sowie im letzten Jahr
"AMPHITRYON", ist "Die grosse Wut des Philipp
Hotz" von Max Frisch nun seine neunte, grosse Theaterproduktion
als Regis-seur und Intendant. In Zagreb im schönen Croatien
geboren, daselbst, in Deutschland und der Schweiz aufgewachsen,
ist er seit 1981 Schweizer Bürger; und 168 cm gross.
Er hat rotbraune, kurze Haare, ist Vater und immerzu bestrebt,
ein guter Mensch zu sein.
» www.shpektakel.ch
Abschliessen einen Dank an den
Fotografen:
Tom Albatros Luley
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