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Über das 13. SHpektakel

Zeno der Isaurier, Romulus der Grosse und Kaiserin Julia, SHpektakel 2016

Über das 13. SHpektakel

Liebe SHpektakel BesucherInnen

Endlich ist es wieder soweit, die Zeit zu einem besonderen Jubiläum:

13. SHpektakel am Kraftwerk

27. Juli – 27. August 2016

Nach zwei sehr intensiven Jahren "Pause" seit unserer letzten Produktion "Le Dieu du Carnage", freut es uns ganz besonders, Ihnen 2016 Friedrich Dürrenmatts "Romulus der Grosse" präsentieren zu dürfen. Bis zur Realisierung dieses Meisterwerks von Dürrenmatt ist es zwar noch weit, von heute, Anfang Mai an gerechnet noch knapp 3 Monate, die wir in gewohnter Zusammenarbeit als Team zu bewerkstelligen haben. Kultur ist viel Arbeit -  und die machen wir von Herzen gerne für Sie!
Es erwartet Sie eine wunderbare ungeschichtliche, historische Komödie - wie Meister Dürrenmatt sein Werk nannte. In einer fulminanten Inszenierung, mit einem grossen und grossartigen Ensemble. Auch werden wir wie gewohnt ein absolut sehenswertes Rahmenprogramm aus Konzerten und Filmen an den spielfreien Tagen für Sie zusammenstellen.
Schaffhausen im Sommer 2016, das heisst einen Monat lang jeden Tag Kultur am Kraftwerk. Das Theaterrestaurant ist 7 Tage die Woche abends offen, und die Ausstellung von Andi Luzi und Damir Žižek ist sehenswerter Bestandteil des diesjährigen 13. SHpektakel - dem Kulturevent am Kraftwerk. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Zum Stück

"Romulus der Grosse" von Friedrich Dürrenmatt spielt am 15. und 16. März des Jahres 476 n. Chr. in der Villa des letzten Kaisers von Rom in Campanien. Da aber ausdrücklich erwähnt wird, dass das Stück eine "ungeschichtliche Komödie" ist, sollte man verschiedene Dinge, die darin behauptet werden, nicht allzu ernst nehmen.

Kaiser Romulus wohnt seit seinem Amtsantritt auf seinem Landsitz in Campanien. Zusammen mit seiner Frau Julia, seiner Tochter Rea, einigen Bediensteten und vor allem mit seinen Hühnern, denen er immer Namen bereits verstorbener Kaiser gibt. Er kümmert sich nicht um das Reich, das Wichtigste sind ihm seine Hühner. Selbst als der Präfekt Spurius Titus Mamma mit schlimmer Nachricht aus Pavia, wo das römische Heer vernichtend geschlagen worden ist, ankommt, kümmert er sich lieber darum, seine letzten Kunstschätze zu verscherbeln. Der Kaiser unterbindet - scheinbar unabsichtlich - alle Versuche das Imperium zu retten, die vom plötzlich äusserst aktiven Innen- bzw. Kriegsminister unternommen werden. So kommt es schliesslich beinahe zur Ermordung des Kaisers durch seine Untergebenen. Währenddessen rücken die Germanen unter ihrem Feldherren Odoaker unaufhaltsam nach Süden vor...